Vilfil - wenn's ums Stricken geht

Rückblick auf zwanzig Jahre Vilfil

Vilfil früher
 
 

Es begann in den achtziger Jahren mit einer Garage in Witikon, wo Silvia Spring Wolle und Garne für ihre strickinteressierteren Nachbarinnen bereithielt und verkaufte. Das Geschäft erhielt den Namen Vilfil, Vil für viel und Filf (franz.) für Faden, viele Fäden also.
Bald wurde das „Geschäft“ zu klein und wurde an den Kreuzplatz verlegt, wo es rasant wuchs und auch Kundschschaft vom Zürichberg und vom Zürichsee bekam.
Nach grösseren Differenzen mit dem Vermieter zügelte der Vilfil an die Kreuzstrasse im Seefeld.

 

Ab Januar 2008 führte Eva Grimmer den Vilfil weiter. Neu wurde die Wolle auch übers Internet angeboten. An Bestellungen mangelte es von Anfang an nicht. Die Adresse shop.vilfil.ch ist stark besucht. Bestellungen aus der ganzen Schweiz, ja aus ganz Europa werden erledigt. Der Vilfil ist mittlerweile das grösste Wollgeschäft der Schweiz und Europas.
Auch während der Pandemie wurde Wolle versendet, täglich im Geschäft abgeholt und mit vollen Leiterwagen zur Post gebracht. Ein Newsletter informiert die interessierte Kundschaft monatlich über Neuheiten, Strickideen und Stricktechniken.

an der Saisoneröffnung
 
 

Die Mitarbeiterinnen waren immer hoch motiviert und selber fachlich top auf der Höhe. Ihnen verdankt der Vilfil einen grossen Teil seines Gepräges. Beratung gehörte zu den wichtigsten Aufgaben: Viele Tricks und Arbeitsvarianten konnten den Kundinnen vermittelt werden.
Während der letzten fünf Jahre hiess es Umschau für eine Nachfolge zu halten. Leider war dies ergebnislos, und zum Bedauern der Kundinnen wurde der Betrieb an der Kreuzstrasse Mitte März 2024 eingestellt. Derzeit wird der Internet-Shop (shop.vilfil.ch) weiter betrieben, und auch der Newsletter (Vilfil-Post) erscheint weiterhin monatlich.